Schwangerschaft

Ein Wegweiser für werdende Eltern und Familien

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Karies ist nicht vererbbar, wie heute noch viele Menschen glauben, sondern eine Erkrankung, die durch Bakterien (Mutans Streptokokken) entsteht. Diese Bakterien ernähren sich von Zucker und produzieren aggressive Säuren, die die Zähne angreifen. Alle Kinder kommen ohne Karieskeime auf die Welt, meist sind es die Mütter (zu 95 %) oder andere Bezugspersonen, die z. B. durch Ablecken des Schnullers ihre eigenen Karies-Bakterien in die Mundhöhle des Kindes übertragen. 

Helfen Sie Ihrem Kind

Hierzu gehören eine gründliche Zahnreinigung mit professionellen Pasten und eine Versiegelung der kleinen Grübchen der Backenzähne, damit die Bakterien sich dort nicht mehr ansammeln und vermehren können. Das Lackieren aller Zähne mit Fluoridlack versorgt die Zahnoberfläche bis zu sechs Monate mit Fluorid, das wichtig ist, um den Zahnschmelz zu härten. Bei einem besonders hohen Kariesrisiko behandelt der Zahnarzt die Zähne zusätzlich mit einem chlorhexidinhaltigen Lack, der die Säureproduktion der Bakterien unterdrückt. Durch diese und weitere Maßnahmen kann das Übertragungsrisiko der Karieskeime auf Ihr Kind beeinflusst werden.

Karies ist kein Schicksal

Ein früher Behandlungsbeginn ist entscheidend für die spätere Zahngesundheit. Gesunde Zähne ein Leben lang – das muss kein Traum bleiben. Durch gezielte Vorsorge mit Hilfe des Zahnarztes und guter Pflege der Zähne auch zu Hause lässt sich Karies weitestgehend vermeiden. Sprechen Sie mit unseren Team – der Erhalt Ihrer Zähne und der Zähne Ihres Kindes sollte Ihnen das wert sein.

Unsere Empfehlungen

  • Nicht den Schnuller ablecken
  • Nicht den Löffel ablecken
  • Keine gesüßten Tees in Nuckelfläschchen
  • Fläschchen nicht zum Dauernuckeln überlassen
  • Süßigkeiten mit Zuckeraustauschstoffen vorziehen
  • Fluoridzufuhr in Absprache mit dem Zahnarzt
  • Das Kind schon mit 6 Monaten dem Zahnarzt vorstellen